Aktuelles aus der Kulturellen Bildung


euRUBvision Event 30. April 2020

Leider muss auch der euRUBvision2020 aufgrund des Coronavirus entfallen.
Wir bedanken uns bei allen, die sich bis hierhin mit Energie und Begeisterung für diese Veranstaltung engagiert haben!

Euer euRUBvision Team von RUB arts & culture international


Bochum goes Bauhaus - Tools for action - Sommer 2019

In Fortführung der Kooperation der RUB (Kulturelle Bildung) mit dem Internationalen Master of Fine Arts Studiengang „Public Art and New Artistic Strategies“ der Bauhaus-Universität Weimar, arbeiteten zwei Studierendengruppen vom 30. Mai – 2. Juni intensiv im öffentlichen Raum. Zum 100jährigen Jubiläum des Bauhauses, das 2019 bundesweit mit Ausstellungen und Feierlichkeiten zelebriert wird, begaben sich die Studierenden in einen künstlerisch-kreativen Forschungsprozess im öffentlichen Raum. Am eigenen Leib erfuhren die Teilnehmenden wie sehr Habitus und unsichtbare Normen uns prägen und unser (Bewegungs-)Verhalten im Alltag strukturieren. Dabei drängten sich Fragen auf wie: „Was passiert, wenn die öffentliche Ordnung bewusst irritiert wird?“ „Wer darf sich wie bewegen“ und „Wer bestimmt das überhaupt“?

In einem performativen Walk präsentierten die Studierenden ihre Abschlussperformances.
Zeitgleich waren im Schiller-Museum in Weimar in der Ausstellung „Imaginary Bauhaus“ (03. April -02. Juni) Werke zu sehen, die 2018 während des Kooperationsprojekts „Che Bella Brutta“ am RUB Campus entwickelt wurden. Z.B. die vergoldete Bodenplatte aus dem RUB-Forum der Künstlerin Anke Hannemann oder der am Campus gedrehte Film „Ahoi!“ der Künstlerin Ina Weise.


euRUBvision Event 10. Mai 2019


Zum dritten Mal fand am 10. Mai 2019 die „euRUBvision“ an der Ruhr-Universität statt. In einem ausverkauften Musischen Zentrum drehte sich einen Abend lang alles rund um den ESC (Eurovision Songcontest). Studierende boten Performances im Bereich Musik, Gesang, Lip Synching und Tanz und traten damit gegen Originalvideoclips aus 40 Jahren ESC-Geschichte an. Kompetent kommentiert wurden jeder Auftritt und jedes Video vom Expert*innen-Panel, bestehend aus Vertreter*innen des Autonomen Asta Schwulenreferats, des Eurovision FanClub Ruhr Westfalia e.V. sowie Professor*innen der RUB. Am Ende des Abend votierte das Publikum für seine Favoriten. Und während Backstage zügig Stimmen ausgezählt wurden, präsentierten Teilnehmer*innen des Optionalbereich-Seminars „Show&Shine“ ihre Abschlussperformance. Nach einer spannenden Punktevergabe stand der Sieger fest: Korjun mit „Never give up on you“ von Lucie Jones. Herzlichen Glückwunsch!

Der Eurovision Songcontest verbindet – nicht nur über Ländergrenzen hinweg, sondern auch über Berufs- und Institutsgruppen hinaus. So kommen beim diesjährigen euRUBvision Event u.a. Menschen des Musischen Zentrums und aus der Anglistik, aus der Sportwissenschaft wie aus dem Autonomen Schwulenreferat, RUB bekennt Farbe und Studierende diverser Fachrichtungen zusammen, um wieder einen glamourösen Abend rund um den ESC auf die Bühne zu zaubern.

Zur Facebook-Veranstaltung und der Fotogalerie geht es hier entlang.

Foto: Alexander Schneider


CHE BELLA BRUTTA!

Das Kooperationsprojekt zwischen RUB arts & culture international (inSTUDIES) und der Bauhaus Univerisät Weimar unter Beteiligung der Gesamtschule Bochum Mitte und dem MA-Studiengang Szenische Forschung (RUB) ist erfolgreich abgeschlossen worden. Nach einer einwöchigen Projektphase mit Interaktionen, Erforschungen des Campus und Begegnungen präsentierten die Beteiligten ihre Ergebnisse in einem WALK OF ART der Öffentlichkeit. "Selten ist der brutalistische Campus der RUB auf diese vielfältige und ungewöhnliche Art und Weise bespielt, belebt und genutzt worden.," resümmiert Constanze Schulte (inSTUDIES) "Das hat Wahrnehmungsverschiebungen und Horizonterweiterungen bei allen Beteiligten mit sich gebracht - wunderbar!"

Foto: Alexander Schneider


Zertifikat Kulturelle Bildung

Kernanliegen Kultureller Bildung ist die Ermöglichung ästhetischer Erfahrungen durch die Begegnung und Auseinandersetzung mit Ausdrucksformen wie Theater, Musik, Spiel, Bildende Kunst, Tanz, Bewegungskünste, Sport, Film, Foto oder Neue Medien.
Mit der Betonung der ästhetisch-expressiven Dimension von Lernen, der differenzierten Wahrnehmung und Refl exion von Selbstverständlichkeiten
und Gewohnheiten setzen die Angebote Kultureller Bildung einen deutlichen Akzent zur Rückbesinnung auf die leibliche Fundierung von Bildung.


„2nd Me“ Neues Tanzprojekt der Willy-Brandt-Gesamtschule in Kooperation mit der RUB und TheaterTotal – Schüler, Studenten und Tanz-Profis.

„2nd Me“ handelt von der virtuellen Welt, die Teil unserer realen Welt ist, vor allem für Jugendliche. Die Selbstdarstellung im Netz unterliegt ständiger Selbst- und Fremdbewertung. Wie stellen wir uns im Netz dar? Was macht die ständige Selbstbewertung mit uns? Wie beeinflusst die digitale Kommunikation unsere zwischenmenschlichen Beziehungen? Zu diesen Fragen entwickelten die zwölf bis
siebzehnjährigen Schüler und Schülerinnen während einer außerunterrichtlichen TanzAG eine Tanzcollage mit Videos und Selfie-Aufnahmen. Zwei professionelle Tänzer/Choreografen begleiten das Projekt, ein Berliner Komponist erarbeitet die musikalische Begleitung.

Die Kooperation der Willy-Brandt-Gesamtschule, der Ruhr-Universität Bochum und professionellen Künstlern zeitgenössischen Tanzes des TheaterTotal Bochum besteht bereits seit 2012 und hatte im Januar 2013 ihre erste Premierenvorstellung. Die aktuelle Performance ist bereits die vierte – immer neue Studenten oder Schüler nehmen teil.

Zum Vormerken:
Premiere „2nd Me“ am 3. und 4. Februar 2017 (18 Uhr) auf der Bühne von TheaterTotal (Königsallee 171, Bochum)


Tanztheater mt Studierenden und Schüler*innen war ein voller Erfolg!

Das diesjährige Tanzprojekt des LFB Sportpädagogik/-didaktik in Kooperation mit der Willy-Brandt-Gesamtschule und dem TheaterTotal widmete sich dem Thema Müll: Wie entsteht Abfall? Ist dieser immer wertlos? Wie gehen wir mit der Informationsüberflutung im Internet um?
Kann man Müll, welcher Art er auch ist, einen neuen Wert geben? Mit diesen Fragen setzten sich die Schüler*innen und Studierenden theoretisch und körperlich auseinander. Dafür wurden in der Performance die Kommunikation über digitale Netzwerke, Mobiltelefone, sowie Gegenstände aus dem Sperrmüll verwendet und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet.

Gefördert wurde das Projekt von „ChanceTanz“, einem Projekt des Bundesverbandes Tanz in Schulen e.V., im Rahmen des Programms „Kultur macht stark-Bündnisse für Bildung“ des BMBF.

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Summer School: Urbanes Lernen hat erfolgreich stattgefunden

SUMMERSCHOOL URBANES LERNEN
Kulturelle Bildung im öffentlichen Raum

Die SUMMERSCHOOL URBANES LERNEN, die in Zusammenarbeit des LFB Sportpädagogik/-didaktik der RUB und der Zukunftsakademie NRW durchgeführt wurde, war ein riesiger Erfolg!
Rund 40 Teilnehmer*innen und sechs Künstler*innen setzten sich eine ganze Woche lang mit Fragen zur partizipativen Nutzung, Aneignung und Aushandlung öffentlicher Räume auseinander. Im Zentrum standen die künstlerisch-praktische sowie die theoretische Annäherung an die Stadt und den Begriff "Urbanes Lernen". Dabei näherten sich die Inputs mit den Themen Stadtentwicklung (Svenja Noltemeier, Urbanisten e.V.), Kulturelle Bildung (Hilke Berger, Hafen City Universität Hamburg) und kritische Kunstvermittlung (Renate Höllwart, trafo k., Wien) und die fünf Workshops mit Künstler*innen aus den Bereichen Performance, Tanz, Architektur, Fanzines und Sound dem Thema aus ganz unterschiedlichen Perspektiven an...
Infos & Bilder:
ZAK NRW
Facebook
RUB aktuell
inSTUDIES

Videos:
Tanzperformance Springerplatz
Videowalk Bochum HBF

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Zukunftslabor „Urbanes Lernen"

25. & 26. Juni 2015 | Wuppertal

Zahlreiche renommierte Referent*innen und die Teilnehmer*innen beschäftigten sich im Rahmen des Zukunftslabors „Urbanes Lernen"der Zukunftsakademie NRW ( ZAK ) zwei Tage lang mit Teilhabe und der Mitgestaltung unserer Städte. Eingeladen waren Künstler*innen, Kulturschaffende, Stadtplaner*innen, Lehrer*innen, Aktivist*innen und Bürger*innen, die sich – selbstorganisiert oder institutionell verankert – mit ihrer Stadt auseinandersetzen. Insgesamt 180 Menschen aus ganz NRW und Deutschland haben am Zukunftslabor teilgenommen, Ihre Erfahrungen aus Praxis und Forschung ausgetauscht und folgende Fragen diskutiert: Wie könnte ein zukünftiger Entwurf vom Zusammenleben in Städten aussehen? Welche Praktiken der Aneignung und Aushandlung urbaner Räume und Themen gibt es? Welche Rolle spielen künstlerische Strategien? Welche neuen Formen der Kollaboration würden so entstehen? Und welche Rolle können Kulturinstitutionen und Schulen dabei einnehmen?

Unter anderem mit: Björn Bicker (Regisseur & Dramaturg), Dr. Mark Terkessidis (Journalist, Autor & Migrationsforscher), Dr. Christina West (Geographin & Gesellschaftsforscherin), Claudia Hummel (Künstlerin, Kuratorin & Kunstvermittlerin), Bassam Ghazi (Theaterpädagoge/ Schauspiel Köln), Christian Hampe (Utopiastadt/ Mirker Forum), Maike Gunsilius (Dramaturgin/ Graduiertenkolleg "Performing Citizenship"), Christiane Busmann (Schuhfabrik Ahlen) & Stephan US (Künstler), Çığır Özyurt (Theater X, KulTür auf!, FESTIWALLA), Saraya Gomis (Studienrätin/ King-Code), Anna Kpok (Performance-/ Theaterkollektiv), PARADEIDER productions (Künstler*innenkollektiv) u.v.m.

Fotogalerie Zukunftslabor

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Tanzprojekt: "Schritt für Schritt" - Presse und Trailer

Tosender Applaus, strahlende Schüler, stolze Eltern: Die Tanztheateraufführung von Schülern der Willy-Brandt-Gesamtschule und Sport-Studierenden der RUB war ein voller Erfolg. Beide Seiten haben von der Zusammenarbeit profitiert und planen fürs Wintersemester ein neues Projekt mit den Choreografen von TheaterTotal. Auch die wissenschaftliche Arbeit im Bereich Sportpädagogik/-Didaktik in der Kulturellen Bildung wird intensiviert. Im Sommersemester organisieren Studierende des Moduls Kulturelle Bildung im Optionalbereich zusammen mit Prof. Antje Klinge und der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin Nana Eger eine Tagung zur Forschung rund um dieses Thema.
[RUBENS, 10. April 2014]

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Über Grenzen tanzen

„Das Tolle an diesem Projekt ist, dass es drei Gruppen miteinander verbindet“, sagt Choreograph Michael Hess. „Die Schüler, die Studenten und die professionellen Künstler von Theater Total. Diese Mischung macht es so einzigartig.“ Neben den Schülern der Jahrgangsstufen sieben bis zehn tanzen auch Sportstudenten der Ruhr Universität Bochum mit. Sie dokumentieren das Projekt wissenschaftlich. Eine von ihnen schreibt sogar ihre Bachelorarbeit darüber. [RUHRNACHRICHTEN, 05. Dezember 2013]

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Vom Hörsaal auf die große Bühne

Eine 30-minütige Tanzperformance zusammen mit Schülern gestalten, selbst als Tänzerin oder Tänzer auf der Bühne stehen und zugleich ein Beispiel künstlerischer Praxis in Schulen zu erforschen – nicht jedem Teilnehmer des Moduls „Forschendes Lernen in der Kulturellen Bildung“ war zu Beginn klar, auf welches Abenteuer er sich dabei einlässt.
[RUBENS, 01. Dezember 2013]

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"ALLES IMMER GUT. MYTHEN KULTURELLER BILDUNG"

Rat für Kulturelle Bildung stellt seine erste Bestandsaufnahme vor

Unter dem Titel "ALLES IMMER GUT. MYTHEN KULTURELLER BILDUNG" stellt der Rat für Kulturelle Bildung seine erste Bestandsanalyse vor. Er untersucht herrschende Grundannahmen zur Kulturellen Bildung, die häufig als gültig unterstellt, aber selten hinterfragt werden. Die 14 Experten des Rates (u.a. Prof. Dr. Antje Klinge) prüfen diese "Mythen" mit Blick auf die Praxis und möchten so den Qualitätsdiskurs in der Kulturellen Bildung anregen.

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Eine gute Partie: In der Lehrerbildung tut sich etwas!

An der Ruhr-Universität Bochum enstand zusammen mit dem Kultur.Forscher-Programm eine gemeinsame „Spring-School“. DKJS-Mitarbeiterin Christina Leuschner über die Zusammenarbeit von Universitäten mit Kunst- und Kultureinrichtungen und -programmen, von der alle profitieren.

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Projekt "Spring School" - Trailer

Trailer

Bei einer „Spring School“ der Ruhr-Universität Bochum (RUB), der Krefelder Gesamtschule Kaiserplatz und des Programms Kultur.Forscher! setzten sie sich mit dem Thema „Begegnungen“ auseinander und präsentierten zum Abschluss ihre künstlerischen Ergebnisse.

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Initiative "Kulturelle Bildung in die Lehrerbildung"

Ziele

- Qualifizierung zukünftiger Lehrkräfte als „Anwälte“ für Kulturelle Bildung an Schulen
- Förderung kreativer Lehr- und Lernkulturen an Schulen wie Hochschulen
- Praktische und reflexive Auseinandersetzung mit dem Selbstverständnis von Vermittlung
- Impulse für kulturelle Schulentwicklung





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